Hefezopf - Infos & Rezept

Hefezopf

Der Hefezopf erfreut sich seit Jahr und Tag bei Groß und Klein gleichermaßen großer Beliebtheit. Das süße Gebäckstück begeistert nicht nur durch den einzigartigen Geschmack, sondern genauso durch ein besonderes Aussehen.

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Zubereitung und Verwendung des Hefezopfes
Grundlage für den Hefezopf ist ein gesüßter Hefeteig, der auch einiges an Fett enthält. Der Hefeteig muss in mindestens drei Teile geteilt werden, um diese miteinander zu verflechten. Der Zopf, der aus dem Hefeteig geflochten wird, kann wahlweise als solcher Zopf bestehen bleiben oder zu einem Kranz geschlossen werden, je nach Anlass.
Für Anfänger gilt, dass ein Hefezopf aus maximal drei Strängen hergestellt werden sollte. Zwar ist es grundsätzlich auch möglich, fünf und mehr Stränge miteinander zu verflechten, allerdings bedürfen die sehr aufwändigen Flechtmuster doch einiger Übung, um den Hefezopf noch ästhetisch ansprechend zu gestalten. Bevor der Hefezopf gebacken wird, sollte er mit Milch bestrichen werden. Dadurch entsteht die schöne Bräunung des Gesamtkunstwerkes. Bestreut mit gehobelten Mandeln entsteht wieder ein anderer Hefezopf, der durch die Mandeln ein völlig neues Aussehen erhält. Beim einfachen Hefezopf wird dieser nach dem Abkühlen in Scheiben geschnitten, die wiederum mit Butter bestrichen werden. Danach kann der einmalige Geschmack eines frisch gebackenen Hefezopfes genossen werden.
Besondere Variationen entstehen durch die Zugabe verschiedener weiterer Zutaten. So kann der Hefezopf mit Rosinen, Schokolade und Gewürzen zubereitet werden, wodurch ein neues Geschmackserlebnis entsteht. Ebenfalls ist eine Füllung mit Nüssen oder Mohn denkbar, die beim Aufschneiden zu einem optisch besonderen Erlebnis führt.
In vielen Regionen werden aus dem Hefezopf auch Hefekränze gefertigt. Diese werden dann zu besonderen Anlässen gebacken, etwa zu Neujahr, zum Osterfest oder zur Taufe eines Kindes. Dabei dient der Hefezopf bzw. der Hefekranz nicht nur den Gaumenfreuden, sondern genauso als Tischdekoration. Oftmals können aus dem Hefekranz dann Sterne oder Nester und Körbe gefertigt werden, die dann, je nach Anlass zum Beispiel mit bunten Eiern gefüllt oder anderweitig dekoriert werden.

Regionale Besonderheiten beim Hefezopf
Ein weiterer Name für den Hefezopf ist der Striezel. Allerdings versteht man nur in Bayern und Österreich darunter einen Hefezopf. In Sachsen wird der Stollen als Striezel bezeichnet, in Schlesien hingegen gibt es den Mohnstriezel, dem allerdings die typische Zopfform fehlt.
Der Eierring hat in Österreich und Franken eine besondere Bedeutung und wird häufig zum Osterfest zubereitet. Außerdem wird der Hefezopf in den südlichen Regionen Deutschlands oft an die Patenkinder verschenkt.

Grundrezept für den Hefezopf
Nach all den Informationen über die Verwendung und Zubereitung des Hefezopfes, darf an dieser Stelle ein Grundrezept natürlich nicht fehlen.
Zutaten:
500 Gramm Mehl
250 Milliliter Milch
75 Gramm Butter
21 Gramm frische Hefe
2 Eigelb
75 Gramm Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Milch wird erwärmt und die Hefe mit etwas von der Milch sämig angerührt. Die Butter wird derweil im Topf zerlassen. Milch, Butter, Eigelb und Zucker werden nun miteinander verrührt. Das Mehl wird mit Salz abgeschmeckt und zu dem Teig aus Milch, Butter, Zucker und Eigelb vermengt. Erst zum Schluss kommt die Hefe dazu. Danach muss der Teig kräftig geschlagen werden, dann folgt eine Ruhezeit, bis er etwa die dreifache Größe erreicht hat. Nach dem nochmaligen Schlagen und Gehen lassen auf die dreifache Größe werden die Zöpfe geformt. Diese müssen nun ein weiteres Mal gehen, bis sie etwa die doppelte Größe erreicht haben. Dann wird das Ganze mit Ei und Milch bestrichen. Wer mag kann den Hefezopf nun noch mit Mohn oder Mandelsplittern und Zucker bestreuen. Der Hefezopf muss jetzt nur noch für 15 bis 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180° C gebacken werden.